Ausbildung zum Fachinformatiker Systemintegration in München

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Comments (5)

BeniJanuar 16th, 2010 at %H:%M

WOW! Vielen Dank an den Verfassers des Textes. (Bin durch Google auf diese Seite gestoßen). Das waren sehr nützliche Informationen für mein Vorstellungsgespräch bei der Allianz AG!

[…] kannst du gerne mich anschreiben oder dir auch diesen Blogbeitrag meines Freundes durchlesen: https://iniy.org/?p=136 Viele Teile der Ausbildung habe ich hier bewusst weg gelassen, da Jonas in seinem Blog bereits […]

TheRealDezember 8th, 2011 at %H:%M

Hallo!

Du sprichst mir einfach aus dem Herzen, vorallem wo es um das Wissen der Lehrer geht.

Wir sitzen hier in einer Berufsschule wo wir im 3ten Lehrjahr lernen, mit Access 2000 und SQL Datenbanken zu erstellen. DAS KOMPLETTE 3 Lehrjahr!

Die Schule ist ein Uralter Bau, wo die Fenster nichtmal richtig isoliert sind, die Klasse ist permanent laut und ich bin einfach nur unterfordert – und unmotiviert. Weil der Unterricht einfach uninteressant ist.

Hast du Tipps für mich, was man da machen könnte?

Viele Grüße

TheReal

adminDezember 15th, 2011 at %H:%M

Hallo TheReal,

falls eine Verkürzung der Ausbildung (siehe Text) für dich nicht in Frage kommt bleibt da wohl nur in den sauren Apfel zu beißen und die Zeit „abzustottern“.
Um die DB-Grundlagen zu lernen ist es eigentlich egal welche DB man nimmt, also da würde ich mir nicht so groß Gedanken machen. Klar ist es frustrierend, wenn man schonmal mit MySQL oder Oracle was gemacht hat und dann wieder den gefühlten Rückschritt zu Access geht. Andererseits ist Access gelegentlich ganz praktisch wenn man bei Kunden ein paar Auswertungen machen muss, o.ä. .
Also insgesamt hab ich versucht in der Ausbildung die Dinge mitzunehmen, die ich noch nicht wusste. Da gibts einiges was man als „selbstverständlich“ betrachtet hat und dann die Hintergründe noch dazu lernt, bzw. Themen vertiefen kann.

Bei uns war die Klasse auch sehr laut und die Lehrer nicht in der Lage sich zu behaupten. Doch selbst mit leiser Klasse hätte es nicht großartig mehr Spass gemacht. Dazu war der Inhalt/das Wissen der Lehrer einfach zu knapp.

Ich habe die Berufsschulzeit zur Entspannung genutzt und es war immer nett mich mit meinen Klassenkameraden auszutauschen. Gibt ja doch so einige Dinge im Azubi-Leben die man gerne mal mit Leidensgenossen bespricht.

Ansonsten hab ich mich einfach mit Dingen beschäftigt die mich interessiert haben. Wenn für die Aufgabe 5 Std. Zeit ist u. ich 2 Std. brauche. Gut dann hab ich halt noch 3 Std. Zeit zum Linux-Magazin lesen, oder eigene Programmierprobleme zu lösen, die mich gerade interessieren.

Was die Fenster u. das Gebäude betrifft. Gut da kann man mal was bei der Schulleitung sagen, nur das wird sich für dich nicht mehr ändern. Denke aber dein Problem ist eher die Frustration und der Rest kommt halt noch oben drauf.

Das letzte halbe Jahr macht man dann fast nur noch Prüfungsvorbereitung (hab ich verpasst wg. Verkürzung). Präsentationen, etc.

Also nimm einfach soviel mit wie geht und mach dir über den Rest nicht soviele Gedanken. Das meiste lernt man beim Arbeiten und die paar Tage „vergeudete“ Zeit (Entspannung!) Schule werden da nichts dran ändern.

Denke die Ausbildung ist als Abschluss trotzdem wichtig, da hier so eine Art Mindest-Level an Wissen garantiert ist, den du als Azubi hast. Genauso wie im Studium heißt das aber noch überhaupt nicht wie gut du bist oder wieviel du verdienen wirst.

Übrigens: ich wurde von meiner Ausbildungsfirma übernommen u. habe dort 9 Monate weitergearbeitet. Seit dem war ich bei zwei anderen Firmen. Keine einzige hat sich für mein Ausbildungszeugnis interessiert. Es kam drauf an, was ich konnte und wie ich das im Vorstellungsgespräch gezeigt habe.

Hoffe ich konnte dir etwas helfen das ganze nicht so grau zu sehen und wünsche dir noch eine schöne Zeit. Kommt immer drauf an was man draus macht 🙂

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